Serifos ist eine relativ kleine Insel auf den Kykladen. Das Strandgebiet hießt Livardi, es ist hierin rot dargestellt. Die Menschen genießen die Sonne unter Schatten spendenden Sonnenschirmen oder Bäumen vor den bestuhlten Tavernen entlang des Hafens. Man hat den Blick auf die Fischerboote und Jachten am Hafen im Wasser. Die Menschen werden auf  ihren Wassergefährten mit interessiertenBlicken verfolgt. Links oben im Bild ist die Hora, in gelb, als der bergige Teil der Insel zu sehen.Man klettert zu Fuß einige Hundtert Meter steinige Treppenstufen hinauf. Die Stufen sind sehr unregelmäßig gebaut. Mal sind sie kürzer, mal sind sie länger, mal höher, mal tiefer. Links und rechts von der Treppe sind die Häuser aneinander gereiht. Die Gebäude scheinen miteinanderverwoben zu sein um sich gegenseitig Halt zu geben. Pflanzen klettern daran hinauf und ziehen einen mit ihren Tausenden von lila- und pinkfarbenen leuchtenden Blüten in den Bann. Die Häuser sind in ihrer Schlichtheit faszinierend. Auf dem Weg nach oben bietet uns ein Bäcker sein frischesGebäck zur Stärkung aus dem Fenster seiner Backstube an.Wir freuen uns über die nette Gesteund klettern mit neuer Energie weiter die Treppen hinauf. Da steht mitten im sonnenverbranntenGras heroisch ein Esel. Er wirkt wie eine Statue. Um die Hora herum sieht man die gelben, eigenwilligen Sterne der Künstlerin Heike Karcher. Nun sind wir bei der Symbolik des Gemäldes angelangt. Die Sterne stehen für das Universum. Das relativiert die Erde und die einzelnen Menschen, diesich oft unheimlich wichtig nehmen.Die Zeitbänder mit den Gitterchen, hier in der Mitte des Gemäldes, stehen für Zeitabschnitte, DerBetrachter kann sich selbst aussuchen, wie lange die Abschnitte sind. Er kann sein eigenesZeitempfinden als Maßstab nehmen. Der Elefant und das Dromedar stehen für Stärke, aber Wildheit. Sie lassen sich nicht zähmen, machen ihr Ding, du kannst sie nicht einsperren. Manchmal sind sie stur, für mich heißt das – sie lassen sich nicht beirren.  

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