Das Sorell Hotel City-Weissenstein in St. Gallen. Die Inszenierung von Fashion und Kunst.

St. Gallen. Klosterstadt und Zentrum der Textilindustrie. Mitten im Zentrum der Gallusstadt steht das Sorell Hotel City-Weissenstein. Der Interior Designer Karsten Schmidt hat nun ein Gebäude gegenüber des ursprünglichen Hotels neugestaltet. Das Leitthema der Raumgestaltung: die Inszenierung von Lifestyle, Fashion, Kunst und kreativer Atelieratmosphäre.

Das Leitthema der Raumgestaltung:
die Inszenierung von Lifestyle, Fashion,Kunst und kreativer Atelieratmosphäre.

Zahlreiche Shoppingmöglichkeiten und eine feine Auswahl an unterschiedlichsten Bars, Restaurants und Museen machen das neue Boutique-Hotel City Weissenstein in St. Gallen besonders attraktiv. Auch das Olma-Messezentrum und die Universität St. Gallen (HSG) befinden sich in der Nähe. Gegenüber des ursprünglichen Sorell Hotels City Weissenstein an der Davidstrasse 22 wurde in den letzten Monaten das Interieur eines Jugendstil-Gebäudes zum Boutique-Hotel umgebaut. Eröffnung war Anfang Juli. Dies ist nun das Hauptgebäude des Hotels – mit Rezeption, Lobby und Lounge für Frühstück. Hinzu kommt ein Seminarraum im Untergeschoss. Das bestehende, noch nicht renovierte Hotelgebäude wird nun als Dependance vermarktet. Das bestehende, noch nicht renovierte Hotelgebäude wird nun als Dependance vermarktet.

Kunst und Fashion in der Atelier-Dach-Suite

So sind die beiden Dach-Suiten als Atelier Lofts mit überraschenden Details ausgestattet: Entwurfstische mit Skizzenpapier und grosse Dachflächenfenster, die eine lichtdurchflutete Loft-Atmosphäre schaffen. Eine Wand mit originalen Mustern, Skizzen und Materialproben, jeweils bestückt von den Textildesignerinnen der beiden Brands Jakob Schlaepfer und Christian Fischbacher, materialisiert das Leitthema und animiert zum selber kreativ werden.

Auch die Zimmer folgen in der Gestaltung dem Leitthema Lifestyle und Fashion: Raffiniert gestaltete Bäder, kräftige Farbgestaltung und eine cosy Sitz- und Arbeitsecke schaffen eine wohnliche, warme Raumatmosphäre. Bei Möblierung, Textilien und Leuchten unterstützte uns beratend Erika Bichsel (www.the-chair.ch), die dann auch die gesamte Ausstattung lieferte.

Einige Zimmer sind mit einer Kitchenette ausgerüstet. Das Betthaupt besteht aus grossen farbigen und mit Stoffen von Christian Fischbacher bezogenen Kissen. Der Tagesvorhang nimmt die Farben des Raumes auf.

St. Galler Geschichten

Es entstand ein einzigartiges Boutique Hotel im 3-Sterne-Superior Bereich: Einzigartig, weil das Hotel sich thematisch auf Geschichte und Gegenwart von typischen Sankt Galler Geschichten und Gegebenheiten einlässt. Denn Sankt Gallen ist nicht nur für seine Textilindustrie und das Kloster bekannt.

Hotspot der globalen Fashion Szene

Jakob Schlaepfer, zum Beispiel, lockt mit Stoff-Kreationen Haute Couturiers und andere prägende Figuren der Fashion Szene nach Sankt Gallen. St. Galler Textilprodukte werden auf den Laufstegen der Modewelt in aller Pracht und Vielfalt vorgeführt.

Der St. Galler Textilproduzent Christian Fischbacher ist ebenfalls ein globaler und erfolgreicher Brand. Mit seinen Vorhangstoffen, Bettwäsche, Tapeten und anderen textilen Produkten ist er ein zeitgenössischer Player in diesem Markt.

Doch St. Gallen bietet auch Kunst. Weltweit renommierte Künstler wie Urs Fischer, Ai Weiwei oder Katharina Fritsch pilgern nach Sankt Gallen zur dort ansässigen Kunstgiesserei. Kurz und gut: Sankt Gallen ist ein Hotspot der Mode- und Kunstszene. Dies war das Leitthema unserer Raumgestaltung im neuen Sorell Hotel City-Weissenstein: die Inszenierung von Lifestyle, Fashion und kreativer Atelieratmosphäre.

Kunst und Fashion in der Atelier-Dach-Suite

So sind die beiden Dach-Suiten als Atelier Lofts mit überraschenden Details ausgestattet: Entwurfstische mit Skizzenpapier und grosse Dachflächenfenster, die eine lichtdurchflutete Loft-Atmosphäre schaffen. Eine Wand mit originalen Mustern, Skizzen und Materialproben, jeweils bestückt von den Textildesignerinnen der beiden Brands Jakob Schlaepfer und Christian Fischbacher, materialisiert das Leitthema und animiert zum selber kreativ werden.

Die Lobby ist das Wohnzimmer

Bewusst wird im Hotel auf die Trennung von Frühstücksbereich und Lounge verzichtet: Der gesamte Raum eignet sich zum Frühstücken. Tagsüber wird sich der Gast wegen der gemütlichen Atmosphäre ebenfalls gerne hier aufhalten, ob zum Arbeiten, Lesen, Meetings abhalten oder einfach zum Sein …

Ein grossformatiges Wandbild, appliziert auf eine hochwertige Jacob Schlaepfer-Tapete, zeigt stilisiert einen Bär und einen Hahn: Der Hahn steht für Gallus, lateinisch der Hahn, Namensgeber für den heiligen Mönch Gallus, der einen wilden, angriffigen Bären durch Zureden zu friedlichem Verhalten brachte und dafür heiliggesprochen wurde. Dieser Mönch ist der Namensgeber von Sankt Gallen (das Wappen der Stadt Sankt Gallen ziert ein Bär).

Kreativraum im Tiefparterre

Eine geschwungene, lange Sitzbank ist wie der Boden des Raumes mit einem Betonspachtelbelag nahtlos überzogen: Eine Reminiszenz an den in der Nähe gelegenen «Roten Platz», den die weltbekannte Künstlerin Pipilotti Rist mit einem roten Material überzogen hat. Im Tiefparterre des Hauses bietet das Hotel einen Kreativraum an. Hier finden Workshops, Vorträge und Feiern in einer lockeren Raumatmosphäre statt. Für Gruppenarbeiten kann dann auch die Lobby mitbenutzt werden.

Der Autor:
Karsten Schmidt-Hoensdorf ist Gründer und kreativer Kopf des Zürcher Architekturbüros und Interior-Design-Studios IDA14. In den letzten 20 Jahren verwirklichte er zahlreiche Projekte in der Hotellerie und ist national und international als Berater für Hotels und Hotelbrands tätig.

Auch die Zimmer folgen in der Gestaltung dem Leitthema Lifestyle und Fashion: Raffiniert gestaltete Bäder, kräftige Farbgestaltung und eine cosy Sitz- und Arbeitsecke schaffen eine wohnliche, warme Raumatmosphäre. Bei Möblierung, Textilien und Leuchten unterstützte uns beratend Erika Bichsel (www.the-chair.ch), die dann auch die gesamte Ausstattung lieferte.

Einige Zimmer sind mit einer Kitchenette ausgerüstet. Das Betthaupt besteht aus grossen farbigen und mit Stoffen von Christian Fischbacher bezogenen Kissen. Der Tagesvorhang nimmt die Farben des Raumes auf.