Cortina d’Ampezzo – die Königin der Dolomiten

Wunderschön liegt dieser Ferienort seinen Besuchern zu Füßen. Ob für Wintersportler, Radfahrer Wanderer, Bergsteiger – zu jeder Jahreszeit ist Cortina eine Reise wert.

Der Stadtkern mit seinen alten Häusern und seiner Fußgängerzone verleitet zum Shoppen und Flanieren. „Sehen und gesehen werden“ ist das Motto. Cortina ist seit über 100 Jahren ein Symbol für Exklusivität und Mode. Auf der „Corso Italia“, dem Herzen Cortinas, findet der Gast eine umfangreiche Palette von Labels der wichtigsten Modedesigner und Juweliere.

Aber auch das Handwerk mit seinen Schnitzereien und Kachelofenbau darf man nicht vergessen. Fast in jedem Haus findet man wunderschöne Kachelöfen, die für Behaglichkeit sorgen. Ein Muss ist es, bei Mauro Lampo vorbei zu sehen. Er fertigt wunderschöne Schnitzereien an. U. a. die Eichhörnchen, das Wahrzeichen Cortinas. Mauros Marionetten sind weltbekannt.

Foto: Mauro Lampo mit einer seiner Marionetten.

Für Lifestyle, Après Ski und Unterhaltung sorgen viele kleine Restaurants mit erstklassiger ortstypischer Küche, Cafes mit ihren Terrassen und gemütliche, kleine Bars. Wir besuchten das Al Camin, via Alverà 99, und überzeugten uns von der Qualität dieses gemütlichen Restaurants.

Mitten im Stadtkern liegt das Hotel Ambra. Dieses elegante Kleinod, von der Inhaberin Elisabetta Dotta geführt, ist der Geheimtyp Cortinas. Mit viel Liebe zum Detail hat die Besitzerin das Hotel ausgestattet und zu einem Boutique Hotel verwandelt. Kein Zimmer gleicht dem anderen. Die Luxusmansarden unter dem Dach wurden mit Designobjekten und antiken Möbel eingerichtet. Eine Wohlfühloase, die seines Gleichen sucht.

Die Halle des „Rosapetra Spa Resort“.

Etwas außerhalb am Rande Cortinas hat ein neues Hotel seine Pforten geöffnet, das „Rosapetra Spa Resort“. Bewusst hat man sich beim Bau dieses Hotels auf natürliche Baustoffe besonnen. Es wurden Holz und Natursteine verwendet. Das großzügig gestaltete
Haus hat einen Spa Bereich mit Fitness, Sauna und Schwimmbad. Die gemütlichen Suiten lassen keinen Wunsch offen.

Wir waren im Sporting Hotel „Villa Blu“ untergebracht. Das vier Sterne Hotel ist seit Generationen in der Familie und wird sehr aufmerksam geführt. Die Küche ist hervorragend und es wird Wert auf heimische Spezialitäten gelegt. Das Hotel liegt am Rande Cortinas. Der Ortskern ist aber über einen Fußweg, abseits der Hauptstraße, sehr gut erreichbar.

Das Sporting Hotel „Villa Blu“

Die drei Skigebiete Falora-Cristallo, Tofane, Lagazuoi-Cinque Torri warten mit 62 Abfahrtspisten, insgesamt 115 km lang, und Höhenunterschiede von bis zu 1.715 m und besten Bedingungen auf die Skifahrer und Snowboarder.

Wer auf den Bergen übernachten will, findet in einem der 56 Rifugi äußerst gute Bedingungen vor. Die Bergunterkünfte sind bestens ausgestattet und bieten neben einem gepflegten Ambiente und einem Wellness-Angebot auch eine erstklassige Küche. Eine Nacht im Rifugio wird mit dem Alpenglühen, auf italienisch auch „Enrosadira“, belohnt und unvergesslich bleiben.

Die Rifugi rund um Cortina bieten u. a. eine Finnische Sauna im Naturschutzpark beim Rifugio Corda da Lago oder Champagner trinken im beheizten Badebottich des Rifugio Scoiattoli auf 2.225 m Höhe an.

Die 5 Torri

Wer aber glaubt, dass all diese wunderschönen Plätze nur Sportlern vorbehalten sind, der irrt.
Besonders stolz ist Cortina d’Ampezzo darauf, das diese Stationen zu jeder Jahreszeit, auch von Besuchern, die nicht sportlich sind, erreichbar sind. Sei es über Sessellifte oder Gondeln im Winter oder mit dem Auto in den anderen Jahreszeiten.

Der Hüttenwirt Sandrone und seine Frau Paola und die Belegschaft.

Wir wurden, da wir nicht Skifahren, von der Bergstation des Sessellifts 5 Torri im Rifugio
Scoiattoli, von wo aus wir aus nächster Nähe die 5 Torri bewundern konnten, abgeholt. Mit
dem Schneemobil ging es in wilder Jagd zum Rifugio Averau, wo uns der Hüttenwirt Sandrone und seine Frau Paola begrüßten und durch ihr Rifugio führten. Sandro ist seit 30 Jahren Hüttenwirt und hat diese vor zwei Jahren renoviert. Die Zimmer im Dachgeschoss haben Dusche mit WC und TV.

Ein Zimmer im Rifugio Averau.

Marmoladagletscher ist atemberaubend. Das Rifugio Averau, in 2.416 m Höhe, hat die Sunday Times in den Kreis der zehn besten Bergrestaurants der Alpen aufgenommen.

Im Sommer und Herbst sind die Rifugi auf wunderschönen Wanderpfaden oder mit dem Mountain Bike erreichbar. In sieben Tagen sind sieben verschiedene Touren zu fahren. Start und Ziel ist Cortina. Die Hotels haben sich auf die Biker eingestellt und bieten individuellen Service an wie Wäsche waschen, kleine Reparaturen etc.)

Die Königin der Dolomiten ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert!

Der Cortina Tourismus vor Ort ist den Urlaubern bei der Planung ihrer Reise jederzeit behilflich.

www.cortina.dolomiti.org
Tel. +39 0436 866252

Bilder: Stephan Maka
Text: Eva Maria Reichert

Der Hüttenwirt Sandrone und seine Frau Paola und die Belegschaft.

Wir wurden, da wir nicht Skifahren, von der Bergstation des Sessellifts 5 Torri im Rifugio
Scoiattoli, von wo aus wir aus nächster Nähe die 5 Torri bewundern konnten, abgeholt. Mit
dem Schneemobil ging es in wilder Jagd zum Rifugio Averau, wo uns der Hüttenwirt Sandrone und seine Frau Paola begrüßten und durch ihr Rifugio führten. Sandro ist seit 30 Jahren Hüttenwirt und hat diese vor zwei Jahren renoviert. Die Zimmer im Dachgeschoss haben Dusche mit WC und TV.