Rheingau Musik Preis 2022 an Herbert Blomstedt 10.000 Euro für den schwedischen Dirigenten

Rheingau Musik Preis 2022 an Herbert Blomstedt
10.000 Euro für den schwedischen Dirigenten

Der schwedische Dirigent Herbert Blomstedt wird mit dem Rheingau Musik Preis 2022 ausgezeichnet. Die durch das Rheingau Musik Festival initiierte Auszeichnung wird in diesem Jahr zum 29. Mal vergeben und ist mit 10.000 € dotiert. Das Preisgeld wird vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zur Verfügung gestellt.

In der Jurybegründung heißt es: „Mit dem Rheingau Musik Preis 2022 wird der schwedische Dirigent Herbert Blomstedt für sein künstlerisches Lebenswerk ausgezeichnet. Er hat sich in den mehr als sechzig Jahren seiner Karriere den uneingeschränkten Respekt der musikalischen Welt erworben und ist nach wie vor mit künstlerischem Tatendrang am Pult aller führenden internationalen Orchester zu erleben. Mit seiner uneitlen sowie bescheidenen Art zählt er zu den erfolgreichsten und beliebtesten Dirigenten unserer Zeit. Durch seine Leidenschaft für die Musik und das gemeinsame Musizieren bringt Herbert Blomstedt Menschen über Generationen hinweg zusammen. Seine ehemaligen Orchester in San Francisco, Leipzig, Kopenhagen, Stockholm und Dresden ernannten ihn ebenso zum Ehrendirigenten wie die Bamberger Symphoniker und das NHK Symphony Orchestra in Tokio.“

Michael Herrmann (Intendant und Geschäftsführer des Rheingau Musik Festivals): „Wir freuen uns sehr, einer solch herausragenden Künstlerpersönlichkeit den Musikpreis des Rheingau Musik Festivals 2022 verleihen zu dürfen. Herbert Blomstedt war in den vergangenen Jahren regelmäßig beim Rheingau Musik Festival zu Gast. Gerne erinnere ich mich auch an seinen 80. Geburtstag, der einen Tag nach seinem Konzert im Wiesbadener Kurhaus in Anwesenheit sämtlicher Intendanten und Direktoren seiner Orchester bei uns in Oestrich-Winkel gefeiert wurde. 2022 kann man ihn gemeinsam mit dem Gustav Mahler Jugendorchester in Kloster Eberbach erleben.“

Angela Dorn (Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst): „Herbert Blomstedt ist einer der großen Dirigenten des 20. und mittlerweile auch des 21. Jahrhunderts – mit seinen bald 95 Jahren ist er Ehrendirigent bei sieben Orchestern und steht öfter am Pult als manche jüngeren Kolleginnen und Kollegen. Und das mit stets spannenden Programmen, in denen er oft wohlbekannte Werke mit weniger populären Fundstücken verbindet und so die große reiche Welt der Musik in all ihrer Vielfalt erschließt. Ich gratuliere Herbert Blomstedt herzlich zu dieser Auszeichnung!“

Der Rheingau Musik Preis wird Herbert Blomstedt im Rahmen seines Konzertes am 27. August um 19.00 Uhr in der Basilika von Kloster Eberbach verliehen.

Die bisherigen Preisträger des Rheingau Musik Preises sind Volker David Kirchner (1994), Alexander L. Ringer (1995), Gidon Kremer (1996), das Ensemble Recherche (1997), Toshio Hosokawa (1998), Tabea Zimmermann (1999), Helmuth Rilling und die Internationale Bachakademie Stuttgart (2000), das Artemis Quartett (2001), Michael Quast (2002), Peter Greiner (2003), die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (2004), Niki Reiser (2005), Hugh Wolff (2006), der Windsbacher Knabenchor mit Karl-Friedrich Beringer (2007), Heinz Holliger (2008), Christian Gerhaher (2009), die Taschenoper Lübeck (2010), Bidla Buh (2011), die Lautten Compagney (2012), Fazıl Say (2013), Christoph Eschenbach (2014), Andreas Scholl (2015), Walter Renneisen (2016), Enoch zu Guttenberg und die Chorgemeinschaft Neubeuern (2017), Yannick Nézet-Séguin (2018), Paavo Järvi mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (2019), Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra (2020) sowie Nils Landgren (2021).

Das Rheingau Musik Festival 2022 findet vom 25. Juni bis zum 3. September 2022 statt. Es zählt zu den größten Musikfestivals Europas und veranstaltet jedes Jahr etwa 150 Konzerte in der gesamten Region von Frankfurt über Wiesbaden bis zum Mittelrheintal. Einmalige Kulturdenkmäler wie Kloster Eberbach, Schloss Johannisberg, Schloss Vollrads oder das Kurhaus Wiesbaden sowie pittoreske Weingüter verwandeln sich jeden Sommer in Konzertbühnen für Stars der internationalen Klassikszene und interessante Nachwuchskünstler von Klassik über Jazz bis hin zu Kabarett und Weltmusik. In über 30 Jahren sind der Rheingau und sein Festival in einem einzigartigen Zusammenspiel von Kultur und Natur, Musik, Genuss und Lebensfreude zum Anziehungspunkt für Musikbegeisterte aus aller Welt geworden.


Bino Dola Flamenco pur und voller Feuer!

Flamenco Pur - die Gitarre des Bino Dola

BINO DOLA wurde 1971 in Hagen geboren und genoss schon in frühester Kindheit eine musikalische Ausbildung an der örtlichen Musikschule. Seine Eltern erkannten schnell sein Talent und so erhielt er bei verschiedenen Gitarristen Einzelunterricht, u.a. bei dem Hagener Jazz-Virtuosen Ulle Harazim. Das verschaffte Bino eine solide Basis in Gitarrentechnik und Harmonielehre. Neugierig und wissenshungrig auf Gitarrenmusik aus aller Welt entdeckte er bald die spanische Gitarre und ganz speziell die andalusische Flamencomusik.

Bino unternahm unzählige Reisen, um bei den großen Meistern dieses Fachs zu studieren. Zu seinen bekanntesten Maestros zählte Gerardo Núnez aus Jérez de la Frontera oder El Macareno aus Córdoba.

1991 machte Bino seine Leidenschaft zum Beruf und stand seitdem auf zahlreichen Bühnen in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Zunächst sammelte er wertvolle Erfahrung als Gitarrist in verschiedenen Flamencoformationen. Unter anderem hat er für die Schweizer Flamencotänzerin Nina Corti gespielt oder er tourte mit der Gruppe von El Macareno durch Europa.

1996 gründete Bino sein eigenes Ensemble „BINO DOLA y grupo“, das sich seitdem zu einem der bekanntesten Flamenco Acts in Deutschland etabliert hat.

Auf zahlreichen Gitarrenfestivals spielte Bino mit Größen wie Peter Finger, Lulo Reinhard, Ian Melrose, Nadja Kossinskaja, Tilmann Höhn, „Crazy“ Chris Kramer, Vicente Patíz, Werner Hucks, Mario Mammone und vielen anderen.

Weitergehende Informationen über seine Homepage:

https://www.binodola.de